Brautkleider · Stoffe · AnprobeMeinBrautkleid.netSuchen
Kaufen, Leihen und Second Hand

Brautkleid mieten

Ein Brautkleid zu mieten statt zu kaufen spart Geld und Platz, denn viele Bräute tragen ihr Kleid nur einmal. Der Ablauf ähnelt dem Kauf: Kleid auswählen, anpassen lassen, nach der Hochzeit zurückgeben.

Dazu kommen Kaution, Mietvertrag und feste Rückgabefristen. Der Ablauf ist bei den meisten Verleihern ähnlich.

So läuft die Anprobe ab

Sie buchen für die Miete einen normalen Anprobe-Termin. Das ist wichtig, weil Sie das Kleid nicht einfach online reservieren und abholen können. Im Geschäft probieren Sie verschiedene Modelle an und lassen sich beraten. Bei dem beschriebenen Anbieter sind etwa 40 Prozent der Brautkleider und alle kurzen Partykleider mietbar. Fragen Sie direkt bei der Terminbuchung, ob das gewünschte Kleid zur Miete verfügbar ist, denn nicht jedes Modell kann gemietet werden.

Nehmen Sie für die Anprobe die gleichen Schuhe und die Unterwäsche mit, die Sie auch am Hochzeitstag tragen möchten. So sehen Sie besser, wie das Kleid fällt und ob die Länge passt. Planen Sie genug Zeit ein, denn die Auswahl und die Beratung dauern meist länger als beim reinen Kauf.

Mietvertrag und Kaution

Wenn Sie sich für ein Kleid entschieden haben, schließen Sie einen Mietvertrag ab. Darin stehen die Mietdauer, die Höhe der Miete und die Bedingungen für die Rückgabe. Zusätzlich zahlen Sie eine Kaution, die Sie nach der Rückgabe des Kleides zurückbekommen. Die Kaution sichert den Anbieter ab, falls das Kleid beschädigt oder verschmutzt zurückkommt.

Lesen Sie den Vertrag vor der Unterschrift genau durch. Achten Sie besonders auf die Regelungen zu Schäden, Verschmutzungen und verspäteter Rückgabe. Anbieter behandeln kleine Flecken unterschiedlich, und die Kosten für eine professionelle Reinigung können unterschiedlich aufgeteilt sein. Klären Sie solche Punkte am besten schriftlich, bevor Sie unterschreiben.

Anpassungen kurz vor der Hochzeit

Der Verleiher lässt das Kleid von einer Schneiderin oder einem Schneider anpassen. Diese Anpassungen sind bewusst provisorisch, damit das Kleid nach der Rückgabe wieder in den Originalzustand gebracht werden kann. Das bedeutet: Der Saum wird nicht dauerhaft gekürzt, sondern mit Stecknadeln oder provisorischen Nähten fixiert.

Die Anpassung findet erst wenige Tage vor der Hochzeit statt, in der Regel vier bis sechs Tage vorher. Das hat einen praktischen Grund: Wenn Sie in den letzten Wochen noch etwas abnehmen oder zunehmen, sitzt das Kleid am Hochzeitstag trotzdem richtig. Planen Sie diesen Termin fest ein und halten Sie ihn frei, denn eine kurzfristige Verschiebung ist meist nicht möglich.

Mietdauer und Rückgabe

Die Mietdauer beträgt bei dem beschriebenen Anbieter fünf Tage. Wenn Ihre Hochzeit an einem Samstag stattfindet, holen Sie das Kleid in der Regel am Donnerstag ab und geben es am Montag zurück, also am fünften Tag. Geben Sie das Kleid pünktlich zurück, sonst können zusätzliche Kosten anfallen.

Prüfen Sie das Kleid bei der Abholung gemeinsam mit dem Verleiher auf bereits vorhandene Schäden oder Flecken. Lassen Sie sich den Zustand schriftlich bestätigen, zum Beispiel auf dem Mietvertrag oder einem separaten Formular. So können Sie bei der Rückgabe nachweisen, dass ein Schaden nicht von Ihnen stammt. Hängen Sie das Kleid in der Mietzeit auf einem gepolsterten Bügel auf und schützen Sie es vor direktem Sonnenlicht, damit der Stoff nicht verblasst.

Was das Mieten kostet

Konkrete Preise kann man nicht pauschal nennen, weil sie stark variieren. Die Miete hängt vom Modell, vom Anbieter, von der Saison und von der Mietdauer ab. Ein aufwendig besticktes Kleid kostet mehr als ein schlichtes Modell, und in der Hochsaison von Mai bis September sind die Preise oft höher als im Winter.

Fragen Sie bei der Anprobe nach einem schriftlichen Angebot, das alle Kosten auflistet: Mietgebühr, Kaution, Anpassung und eventuelle Reinigungsgebühren. Vergleichen Sie mehrere Anbieter, bevor Sie sich entscheiden. Ein günstiger Preis hilft wenig, wenn der Anbieter bei Rückgabe oder Qualität Probleme hat. Ein seriöser Verleiher nennt die Gesamtkosten offen und erklärt, was bei Schäden passiert.

Tipps für Buchung, Auswahl und Rückgabe

Buchen Sie früh, besonders wenn Ihre Hochzeit in die Hauptsaison fällt. Beliebte Modelle sind schnell ausgebucht, und Sie haben mehr Auswahl, wenn Sie sechs bis zwölf Monate vorher einen Termin vereinbaren. Einige Anbieter erlauben die Anprobe auch früher als neun Monate vor der Hochzeit, aber die Anpassung findet trotzdem erst kurz vorher statt.

Achten Sie bei der Auswahl auf den Schnitt und den Stoff. Kleider aus empfindlichen Materialien wie Seide oder Spitze sind anfälliger für Flecken und Risse. Wenn Sie eine Feier im Freien planen, fragen Sie, ob das Kleid für die geplante Umgebung geeignet ist. Manche Verleiher bieten auch eine Versicherung gegen Schäden an, die Sie beim Vertragsabschluss abschließen können.

Planen Sie die Rückgabe realistisch. Wenn Sie nach der Hochzeit verreisen oder auswärts feiern, klären Sie vorher, ob eine Rückgabe per Post möglich ist oder ob Sie das Kleid persönlich zurückbringen müssen. Eine verspätete Rückgabe kann teuer werden, und eine Postzustellung kann sich verzögern. Im Zweifel fragen Sie den Anbieter nach den genauen Rückgabebedingungen.