Designer-Brautkleider: Bekannte Marken und exklusive Schnitte

Designer-Brautkleider gibt es in vielen Marken, Preisklassen und Silhouetten. Die Preise unterscheiden sich stark. Ein Modell von Anna Campbell kostet je nach Schnitt im mittleren bis oberen Preissegment, ein Kleid aus der BERTA Couture Linie deutlich teurer.

Anna Campbell und BERTA

Die australische Designerin Anna Campbell steht für Brautmode mit außergewöhnlicher Stickerei, tiefen Rückenausschnitten und modularen Zweiteilern. Ihre Kleider liegen preislich im mittleren bis oberen Segment und sprechen Bräute an, die handwerkliche Details und einen modernen, aber romantischen Look schätzen. Die Zweiteiler lassen sich nach der Hochzeit weiterverwenden: Oberteil und Rock können getrennt kombiniert und einzeln getragen werden.

Die Marke BERTA aus Israel hat sich auf aufwendige Handarbeit spezialisiert und bietet gleich drei Linien an, die sich in Preis und Stil deutlich unterscheiden. Die BERTA Couture Kollektion ist die luxuriöseste und teuerste. Diese Kleider sind für ihre extravaganten Schnitte, tiefen Ausschnitte und opulenten Verzierungen bekannt. Sie eignen sich für Bräute, die ein auffälliges Kleid möchten.

Die Linie BERTA jolie ist deutlich günstiger. Sie umfasst vor allem schmale, fließende Kleider mit besonderen Details, die sich sowohl als Brautkleid als auch als elegantes Abendkleid für andere Anlässe eignen. Die BERTA Privée Linie liegt preislich zwischen den beiden anderen. Ihre figurbetonten Modelle haben auffällige Details und eine außergewöhnliche Verarbeitung.

Clean Style und A-Linie

Bei Brautkleidern ist "exklusive Schnitte" keine feste Kategorie. Der Begriff beschreibt Silhouetten, die eine Figur vorteilhaft betonen und handwerklich aufwendig umgesetzt sind. Zwei Stilrichtungen dominieren das Angebot der genannten Designer.

Der Clean Style steht für schlichte Eleganz und zeitlose Schönheit. Diese Kleider haben klare Linien, dezente Details und eine minimalistische Ästhetik. Die Qualität zeigt sich hier vor allem im Material: hochwertige Seide oder edle Spitze tragen den Look, nicht aufwendige Verzierungen. Ein Clean-Style-Kleid passt zu Bräuten, die eine ruhige, moderne Ausstrahlung mögen und das Kleid auch Jahre später noch zeitlos finden.

Die A-Linie ist ein klassischer Schnitt mit schmaler Taille und ausgestelltem Rock, der sich von der Taille bis zum Saum wie ein A öffnet. Dieser Schnitt schmeichelt unterschiedlichen Körperformen, weil er die Taille betont und die Hüfte optisch ausgleicht. A-Linien-Kleider gibt es in schlichter Ausführung mit glattem Stoff oder aufwendiger mit Spitze und Perlen. Die A-Linie funktioniert für fast jeden Hochzeitstyp, von der standesamtlichen Trauung bis zur großen Feier.

Anprobe, Zeit und Änderungskosten

Die Preisangaben der Designer sind nur eine Orientierung. Je nach Kollektion, Händler und Anpassung können sie abweichen. Ein Designer-Kleid ist selten ein Kauf von der Stange: Die meisten Modelle werden nach Bestellung gefertigt und anschließend auf Ihre Maße angepasst. Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein, in der Regel mehrere Monate zwischen Bestellung und Abholung.

Bevor Sie sich auf eine Marke festlegen, probieren Sie verschiedene Schnitte an. Die A-Linie kaschiert beispielsweise breitere Hüften, während ein figurbetontes BERTA-Privée-Kleid eine sportliche Silhouette betont. Der Clean Style verzeiht wenig, weil er ohne Verzierungen auskommt und die Passform daher entscheidend ist. Nehmen Sie zu den Anproben die Schuhe mit, die Sie am Hochzeitstag tragen möchten, und testen Sie, ob Sie sich im Kleid setzen, tanzen und bewegen können.

Ein weiterer Punkt ist das Budget für Änderungen. Auch ein teures Designer-Kleid muss oft angepasst werden, und diese Kosten kommen zum Kaufpreis hinzu. Fragen Sie im Geschäft, ob Änderungen im Preis enthalten sind oder separat berechnet werden. Bei Zweiteilern wie denen von Anna Campbell lohnt der Blick auf die Kombinationsmöglichkeiten: Sie können Oberteil und Rock separat anpassen und nach der Hochzeit neu kombinieren.