Dirndl Brautkleid

Traditionell: Das Dirndl als Hochzeitskleid

Das Dirndl als Brautkleid zu tragen liegt mittlerweile auch außerhalb Bayerns oder Österreichs im Trend. Von schlicht bis raffiniert lässt diese Art Hochzeitskleid viel Raum für Variationen. Gerüscht, in edlem Weiß gehalten, auf die Farben des regionalen Trachtenvereins, bei dem man eventuell Mitglied ist, abgestimmt oder knapp und sexy, mit einem Dirndl ist beinahe alles möglich. Der klassische Schnitt geht bis zu den Knöcheln und kommt ähnlich einem gängigen Brautkleid in A-Linie daher. Dabei kaschiert es gekonnt ausladende Hüften und üppige Oberschenkel und betont das Dekolleté.

Das Dirndl lässt viel Weiblichkeit zu und wird deshalb bevorzugt von Frauen mit Rundungen getragen. Schwangere Bräute sehen darin ebenfalls sehr hübsch aus.

Über den Hochzeitstag hinaus tragbar

Brautmode

Der Vorteil an einem Dirndl als Brautkleid ist, dass jenes nach der Heirat umgenäht und stets an die aktuelle Mode angepasst werden kann. Es entkommt damit dem Schicksal vieler anderer Hochzeitskleider, die nur einmal im Leben verwendet, in einem Kleidersack verstaut ihr Dasein fristen müssen. Ein von Hand genähtes Dirndl macht Gewichtsschwankungen von bis zu 30 Kilogramm problemlos mit und kann beispielsweise bei der eigenen Silberhochzeit erneut angezogen werden. Das Tragen eines Brautdirndls beweist Heimatverbundenheit und meint ein Bekenntnis zum regionalen Brauchtum. Viele Paare setzen heute wieder auf jene Werte und heiraten deshalb in Tracht. Nebst diesem Aspekt ist es vor allem das romantische Antlitz und die zauberhafte Vielfalt, die ein Dirndl ermöglicht. Ein schwarzer Rock, dazu ein rotes, blaues oder apfelgrünes Mieder und eine farblich passende Schürze aus Seide oder Spitze und Sie ziehen garantiert alle Blicke auf sich!

Mehr zum Thema