Brautmode/Brautkleider

Hochzeitskleider, Brautschmuck & mehr

Jede Braut hat eine Vorstellung davon, wie ihr Brautkleid aussehen soll. Sie sieht sich in Gedanken zum Altar schreiten und geht die Zeremonie bereits lange vor der Hochzeit in Gedanken durch. Dennoch sind die Vorstellungen von dem perfekten Kleid nicht immer ganz klar. Soll es sein wie im Märchen, soll es ein Kaiserinnenkleid, oder doch besser ein traditionelles Hochzeitskleid mit Schleier sein?

Brautmode

Hilfreich ist es, sich zuerst einmal einen groben Überblick zu verschaffen. Oft ist es nicht das komplette Kleid, was gefällt. Manchmal sind es die Spitzen, die das Kleid zieren, manchmal ein besonders schöner Ausschnitt oder die tolle Schleppe. Möglichst viele Brautkleider miteinander zu vergleichen ist daher die beste Methode, um das eigene Traumkleid zu finden.

Braut
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Möglichst viele Brautkleider miteinander zu vergleichen ist die beste Methode, um das eigene Traumkleid zu finden.

Formen, Stilrichtungen & Trends

Das traditionelle Brautkleid ist bodenlang und weiß. Weiß ist die Farbe, welche am Tag der Heirat eigentlich nur die Braut tragen sollte. Es ist mit Perlen, Spitze und Borten verziert. Zudem gehört zum traditionellen Kleid der Brautschleier mit passendem Kopfschmuck. Passend dazu trägt die Braut weiße Hochzeitsschuhe mit Absatz. Früher war es üblich, dass die Mutter das eigene Hochzeitskleid an die Tochter oder Schwiegertochter weitergibt, sodass es oft über mehrere Generationen getragen wurde. Neben dieser klassischen A-Linie gibt es auch andere Formen und Stile.

Bräute, die im Empire-Stil vor den Altar treten möchten, haben einen ganz besonderen Look. Die Kleider sind im Bereich der Taille durch zahlreiche Nähte verziert, während die Oberteile wesentlich kürzer sind, wodurch der untere Teil des Kleides eine besonders schöne Form bekommt. Duchessekleider hingegen machen eine Märchenhochzeit wahr. In einem richtigen Prinzessinenkleid zu heiraten, ist der Traum vieler Frauen. Hierbei besteht das Oberteil in der Regel aus einer Corsage, während der untere Teil aus einem weit schwingenden Glockenrock besteht, unter dem ein Reifrock getragen wird. Natürlich können auch einzelne Basics aus dem Brautladen miteinander kombiniert werden, sodass sich die Braut ihr persönliches Brautkleid ganz einfach selbst zusammenstellen kann.

Allerdings haben sich im Laufe der Zeit nicht nur die Traditionen, sondern auch die Trends geändert. Hochzeitskleider müssen nicht mehr bodenlang und mit Reifrock getragen werden. Es gibt jedoch bis zum Boden reichende Brautkleider, die eng anliegend und im vorderen Bereich bis über die Knie ausgeschnitten sind. Wer möchte, kann auch im Minikleid zum Alter schreiten. Modern und weit entfernt von Tradition ist das Etuikleid. Es liegt eng am Körper an, kommt in der Regel ohne Ärmel aus und lässt sich besonders gut von großen und schlanken Frauen tragen. Aufgrund der vielen verschiedenen Modelle und immer wieder anderen Trends, bleiben bei der Suche nach dem Hochzeitskleid eigentlich keine Wünsche mehr offen.

Brautmodenschau 2015 von Ines Di Santo
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Brautmodenschau 2015 von Ines Di Santo

Die Brautkleider-Kollektion Herbst 2015 der Designerin Ines Di Santo auf dem Laufsteg.

Klassisch

Das klassische Brautkleid hat seine Beliebtheit nie verloren. In der Regel ist es genau dieses Modell, was bei der ersten Auswahl anprobiert wird. Es ist figurbetont geschnitten und hat in der Regel lange Ärmel. Diese sind, passend zum Oberteil aus Tüll oder Spitze und mit zahlreichen Bestickungen oder Perlen verziert. Geschlossen wird das Kleid am Rücken. Hierbei gibt es Modelle mit Reißverschluss oder Haken. Wenige Kleider dieser Art lassen sich mit einer Schnürung genau der Figur anpassen. Passend hierzu gehört der Brautschleier, der nach altem Brauch das Gesicht der Braut so lange verhüllt, bis diese dem Bräutigam das Jawort gegeben hat. Erst dann darf er den Schleier lüften. Klassische Hochzeitkleider ohne Arm oder mit halbem Arm lassen sich durch passende Armstulpen ergänzen. Ergänzend dazu trägt die Braut weiße Brautschuhe mit Absatz.

Extravagant

Extravagante Bräute fallen auf. Sie haben ihren eigenen Stil und bringen diesen auch am Tage der Heirat deutlich zum Ausdruck. Das gewählte Kleid ist alles andere als traditionell, sondern kommt in einem völlig anderen Look daher. Diese Brautkleider besitzen einen besonderen Schnitt, sind in allen Farben erhältlich und fallen durch das andere Aussehen ins Auge. So kann ein extravagantes Brautkleid vorne lang und hinten kurz sein. Gleichzeitig hat es große Rüschen an dem Ausschnitt und ist von Schwarz bis Weiß in jeder Farbe erhältlich. Auch schwarz weiße Kleider, oder Modelle im Punk und Gothik Look gehören zur extravaganten Brautmode. Auch die typische Fischtaille ist bei diesen Kleidern oft anzutreffen. In der Taille mehr als eng geschnitten, sind sie am Boden weit gefächert und schwungvoll. Diese Brautkleider eignen sich sehr gut für große und schlanke Frauen. Auch wenn die Optik bei diesen Kleidern die Figur betont, und die Braut alle Blicke auf sich ziehen wird, sind Kleider mit einer Fischtaille leider im Beinbereich sehr eng, wodurch die Braut nur kleine Schritte machen kann.

Romantisch & verspielt

Romantisch und verspielt richtet sich an alle Bräute, die gerne wie eine Prinzessin bei der Hochzeit aussehen möchten. Hier stehen Pastellfarben und zahlreiche Verzierungen im Vordergrund. In Anlehnung an die Sissikleider sind romantisch verspielte Brautkleider meist in Weiß, Rosé und einem zarten Lindgrün erhältlich. Auch eine Kombination der Farben ist möglich. Die Oberteile sind in der Regel am Körper anliegend und im Rücken mit einem Seidenband zu schnüren. Zusätzlich sind die Oberteile mit Nähten und Spitze verziert. Der Rock hingegen ist weit schwingend und mit zahlreichen Accessoires hergerichtet. So kann er von kleinen Stoffrosen geziert werden, kann reichlich mit Perlen bestickt sein, oder fällt durch einen besonders dicken und glänzenden Stoff auf. Verspielte Brautkleider haben einen mädchenhaften Look und erinnern an die Unschuld und ein unbeschwertes, sorgenloses Leben. Diese Kleider kommen ohne einen Schleier aus, das sie dekorativ genug sind.

Schlicht

Auch ein schlichtes Brautkleid kann verzaubern. Es muss keineswegs langweilig sein, sondern nur optimal zu der Braut passen. Schlichte Brautkleider sind meist aus einem glänzenden Stoff. Es gibt sie in verschiedenen Schnitten, allerdings nicht immer mit einem weiten Unterteil. Etuikleider haben einen einfachen, aber edel wirkenden Schnitt. Wird ein solches Kleid in der Farbe Gold oder Champagner gewählt, benötigt es keine weiteren Accessoires mehr. Perfekt wird das schlichte Kleid durch passende Brautschuhe in der gleichen Farbe und durch ein wenig Brautschmuck. Gerade Kleider ohne viel drumherum machen es möglich, die Garderobe für diesen besonderen Tag ganz individuell zu gestalten. Eine hübsche Stola oder ein Bolero sind die ideale Ergänzung. Wichtige und ergänzende Accessoires für schlichte Brautmode sind zudem Hochzeitstaschen und Armstulpen. Eine Hochzeitstasche wertet den Look auf und die Armstulpen sorgen für einen edlen und schönen Anblick. Wird dann noch die Hochzeitsfrisur etwas aufwendiger gestylt, so wird schließlich auch jedes schlichte Kleid zu einem wundervollen Brautkleid.

Vintage

Ein Hochzeitskleid im Vintage Look ist genau das Richtige, wenn die Braut auf einen Hauch von Nostalgie nicht verzichten möchte. Diese Kleider haben das gewisse Etwas und umschmeicheln jede Figur. Meist in Anlehnung an den Jugendstil sind die Kleider aus einem feinen und edlen Stoff. Brautkleider im Vintage Stil können hochgeschlossen mit einem Stehkragen sein, oder im Stil von Marylin Monroe auch etwas freizügiger sein. Die Farben sind dezent und reichen von einem Weiß bis hin zu Creme und Cognac. Auffallend ist, dass diese Brautkleider oft am Rücken und an den Schultern in Falten gelegt sind. Sie kommen ohne figurbetonende Schnitte aus, denn die zarten und dünnen Stoffe fallen von alleine genau so, wie sie sollen. Es gibt Vintage Hochzeitskleider, die Tulpenärmel besitzen, aus mehreren langen Stoffbahnen genäht sind, und um die Taille herum nur mit einem Stoffband gebunden und gehalten werden. Ebenso gibt es aber auch sehr strenge Modelle, die einen hohen und geschlossenen Kragen haben, mit Manschetten geknöpft werden und zudem auch in der Farbe Schwarz erhältlich sind.

Hochzeitsdirndl: Ganz besondere Brautkleider

In vielen Regionen Tradition, in anderen Regionen auffällig - das Hochzeitsdirndl. Ohne Frage ist das Dirndl eine der Körper betonenden Varianten. Kein Kleid bringt die weibliche Figur mehr zur Geltung, als das Dirndl. Dieses Hochzeitskleid ist meist klassisch geschnitten oder in der bodenlangen Variante erhältlich. Auch bei den Farben stehen der zukünftigen Braut mehrere zur Auswahl, denn das Hochzeitsdirndl ist nicht nur in der traditionellen Farbe erhältlich. Es betont die Figur wie kein anderes Kleid. Das Mieder formt die perfekte Taille und der weite und in der Länge variable Rock kann Problemzonen betonen oder kaschieren. Auch bei der Wahl des Stoffes bleiben keine Wünsche übrig. Seide, Satin, Brokat, Taft oder Leinen stehen zur Wahl. Das Dirndl kann reich verziert oder schlicht getragen werden, denn auch die Schürze gibt es im klassischen oder im modernen Look. Ebenso wichtig wie beim normalen Brautkleid sind auch beim Hochzeitsdirndl die Brautschuhe. Allerdings kann die Braut zum Dirndl auch flache Schuhe tragen. Oft sind die Brautschuhe dann sogar Schwarz. Sie müssen in jedem Fall farblich zum Kleid passen. Daher hat die Braut viele Möglichkeiten, denn auch weiße Pumps mit hohem Absatz können mit dem richtigen Hochzeitsdirndl kombiniert werden.

Schwanger heiraten: Umstands-Brautmode

Mit der richtigen Brautmode für werdende Mütter wird die Hochzeit im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache. Bei einem Umstandskleid für die Hochzeit gibt es einige Dinge zu beachten. Das Hochzeitskleid soll perfekt aussehen, es muss optimal passen und sollte natürlich auch so bequem wie möglich sein. Im Handel gibt es diese speziellen Hochzeitskleider in verschiedenen Ausführungen. Wichtig ist, dass das Brautkleid nicht einengt und möglichst aus einem leichten Stoff ist. Da auf Schnürungen bei der Hochzeitsmode für Schwangere verzichtet werden sollte, darf das Dekolleté ruhig etwas mehr betont werden. Ein weiter Ausschnitt, der reichlich verziert ist, kann daher als Highlight bei dem sonst bequemen Kleid genutzt werden. Eine schwangere Braut muss bei der Brautmode aber keine Abstriche machen. Alle Umstandskleider für Bräute sind ebenso schön verziert, mit Spitze versehen oder reich mit Perlen bestickt. Das Einzige, was bei diesen Modellen anders ist, ist der besondere Schnitt.

Stoffe, Stickereien, Applikationen & Co.

Kein Brautkleid gleich dem anderen. Gerade das macht die Wahl oft so schwer. Traditionell werden Brautkleider aus Satin, Chiffon, Taft, Tüll oder Seide angefertigt. Satin und Chiffon sind feine und weich fließende Stoffe, haben aber einen recht festen Griff. Tüll und Taft hingegen finden sich nicht nur beim Unterrock wieder, sondern werden auch als Einsatz verwendet. Sie können das Dekolleté zieren, oder zum Nähen der Ärmel verwendet werden. Glänzende Brautkleider sind aus Seide genäht, und können ebenso mit Spitze verziert werden.

Taft hingegen wird dann verwendet, wann das Kleid viele Rüschen und Raffungen hat. Dieser Stoff lässt sich sehr gut in Form legen, und leicht zu auffälligen Rüschen verarbeiten. Dabei hat der Stoff die besondere Eigenschaft, immer wieder in seine Ausgangsposition zu gehen, sodass auch ein weit nach unten fallendes Brautkleid immer die perfekte Form behält. Taft kommt besonders dann zum Einsatz, wenn das Kleid mit einer Schleppe versehen ist. Denn auch diese behält immer die Form, in die sie bei der Herstellung gelegt wurde.

Spitze ist ein netzartiger Stoff, der bei Brautkleidern in der Regel mit einem floralen Muster bestickt ist. Spitze gibt es in vielen Farben, sodass sich jedes Hochzeitskleid damit verzieren lässt. Neben der Verwendung von Spitze sind viele Modelle aber auch mit Perlen und Pailletten bestickt. Diese können sowohl direkt auf dem Hochzeitsstoff aufgenäht werden, oder werden zusätzlich auf dem Tüll und der Spitze angebracht. Viele Brautkleider bestehen aus mehreren Stoffen und Verzierungen die passend miteinander verbunden sind. So ist es möglich, dass nicht das ganze Kleid, sondern nur ein Teil des Kleides durch eine Applikation mit Spitze oder Perlen versehen wird.

Die Farbfrage

Die Frage nach der Farbe des Kleides stellt sich nicht für jeden. Dennoch möchten viele Bräute mit alten Traditionen brechen, und das Brautkleid in einer ganz besonderen Farbe wählen. Wichtig dabei ist, dass die Farbe zum eigenen Typ und zum Make Up passt. Dezente Farben die sich mit allem gut Kombinieren lassen, sind Cremtöne, Champagner, Gold und Wollweiß. Bräute, die gerne Mut zur Farbe und Mut zu etwas Neuem zeigen möchten, können auch ein knalliges Rot oder sogar Royalblau wählen. Denkbar ist auch die Kombination von zwei Farben. Ein wollweißes Kleid kann mit einer goldenen Stola kombiniert werden, ebenso lässt sich ein rotes Hochzeitskleid mit weißen Accessoires kombinieren. Hilfreich bei der Farbwahl kann eine Typberatung sein, denn auch das Make Up und die Brautfrisur sollten auf das Kleid abgestimmt werden.

Brautkleid kaufen

Nicht immer ist das perfekte Kleid im Ladengeschäft erhältlich. Auch wenn es oft nur Kleinigkeiten sind, die der Braut nicht zusagen, sollte gerade das Hochzeitskleid sehr sorgfältig ausgesucht werden. Denn nicht nur optisch muss das Kleid etwas hermachen, es muss bequem sein und natürlich auch für das junge Brautpaar erschwinglich. Daher lohnt es sich, rechtzeitig mit der Suche zu beginnen, und dabei einige Vergleiche zu ziehen.

Designer-Atelier

Keinen Wunsch offen lässt die Anfertigung in einem Designer-Atelier. Hier hat die zukünftige Braut die freie Auswahl zwischen Stoffen, Schnitten und Accessoires. Das ist nicht billig, gibt ihr aber die Sicherheit, dass das fertige Hochzeitskleid genau den Vorstellungen entspricht und pünktlich zur Hochzeit fertig ist. Soll das Hochzeitskleid in einem Designer-Atelier in Auftrag gegeben werden, sollte dies schon mehrere Wochen vor dem Hochzeitstermin geschehen. Eine genaue Beschreibung, Zeichnungen oder Fotos aus Zeitungen und Büchern können helfen, das individuelle Kleid zu entwerfen und schließlich zu designen. Zwischendurch wird immer wieder eine Anprobe stattfinden, sodass das fertige Kleid der Braut quasi auf den Leib geschneidert ist und perfekt sitzt.

Internet

Auch im Internet werden Hochzeitskleider angeboten. Da die Auswahl hierbei schier unendlich ist, sollten nur die engsten zehn Kleider in die engere Auswahl kommen. Wichtig ist es, hierbei die genauen Maße zu beachten. Gute Shops für Brautmoden haben in der Regel spezielle Tabellen und Fotos, auf denen genau zu erkennen ist, welche Körperstellen man ausmessen muss, um die passende Größe zu finden. Leider ist auch das keine Garantie dafür, dass das bestellte Kleid danach auch wirklich passt. Oft sieht auch die Farbe des Kleides in Wirklichkeit anders als auf dem Bildschirm aus. Daher sollte immer eine zweite Möglichkeit in Betracht gezogen, und zudem ausreichend Zeit für Änderungen an dem Hochzeitskleid aus dem Internet eingeplant werden.

Allerdings gibt es online auch Kleider nach Maß. Diese werden erst dann nach den individuellen Maßen angefertigt, die man dem Anbieter zusammen mit einer Bestellung übermittelt. Hierbei sollte man davon ausgehen, dass diese Kleider perfekt sitzen. Leider ist es aber so, dass zu Hause oft ungenau oder an den falschen Stellen gemessen wird. Hat man das Traumkleid dann in den Händen, kann man leider auch eine böse Überraschung erleben - das Hochzeitkleid passt nicht. Ist es zu weit, dann könnte es noch geändert werden. Ist es jedoch zu eng, kommt diese Alternative nicht in Betracht.

Brautmoden-Fachgeschäft

Im Brautmoden-Fachgeschäft genießt die zukünftige Braut mehrere Vorteile. Zur Auswahl stehen viele fertige Brautkleider. Sollten diese alle nicht gefallen, kann das Fachgeschäft auch weitere Kleider anliefern lassen. Zudem findet hier eine fachliche und umfangreiche Beratung statt. Findet man hier sein absolutes Traumkleid, das aber leider nicht perfekt sitzt, ist auch hierfür schnell eine Lösung gefunden. All diese Geschäfte arbeiten mit Schneidereien und Änderungsstudios zusammen, sodass auch Änderungen an dem Brautkleid zeitnah durchgeführt werden können. Da sich im nahen Umkreis immer mehrere Fachgeschäfte für Brautmoden finden lassen, sollte man zuerst allen einen Besuch abstatten, und sich danach erst entscheiden.

Kaufhaus

Ebenso wie Brautschmuck sind im Kaufhaus natürlich auch Brautkleider erhältlich. Größere Kaufhausketten haben dafür oft eine eigene Abteilung, wodurch die Auswahl recht groß ist. Mit etwas Glück, und wenn die Braut keine außergewöhnlichen Körpermaße hat, lässt sich hier sogar das passende Kleid finden. Allerdings bieten die Kleider von der Stange nicht immer das, was man sich für diesen besonderen Tag erträumt hat. Dennoch kann es lohnenswert sein. Viele Kleinigkeiten und Verzierungen lassen sich nämlich auch noch nachträglich anfertigen, sodass ein schlichtes Kleid von der Stange in einem Änderungsstudio zum Traumkleid aufgepeppt werden kann.

Individuelle Änderungen durch die Schneiderin

Wird das Hochzeitskleid nicht direkt bei einem Designer in Auftrag gegeben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es an allen Stellen perfekt sitzt. Wird das Brautkleid dann bei einer Schneiderin abgegeben, kann diese es umändern. Die Schneiderin hat sogar die Möglichkeit, das Kleid nicht nur weiter oder enger zu machen, sondern sie kann es auch noch mit Accessoires verschönern. So kann es mit Spitze oder Tüll versehen werden, es kann mit Perlen bestickt oder mit einer Applikation verschönert werden. Wichtig ist auch hierbei, dass das Kleid rechtzeitig zum Ändern abgegeben wird. Muss das Brautkleid zum Beispiel erweitert werden, dann muss die Schneiderin möglichst den gleichen Stoff in der gleichen Farbe besorgen, was unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Kosten

Bei der Planung einer Hochzeit ist es wichtig, das eigene Budget zu kennen, und die Kostenfrage rechtzeitig zu überdenken. Das Brautkleid kann von wenigen Hundert Euro nämlich sehr schnell auch mehrere Tausend Euro kosten. Neben dem Kleid benötigt die Braut auch noch Brautschmuck und Brautschuhe. Ein schlichtes Kleid aus dem Kaufhaus ist recht erschwinglich. Die Kosten hierfür beginnen bei ca.150 Euro und können durchaus auch im Kaufhaus bis auf 700 oder 800 Euro steigen. Kommen dann noch andere Accessoires dazu, oder muss das Kleid geändert werden, sollten dafür nochmals zwischen 150 und 300 Euro eingerechnet werden.

Am teuersten, dafür aber auch mit Sicherheit perfekt, sind Hochzeitkleider aus dem Designer-Atelier. Hierbei sind Preis ab 2.000 Euro völlig normal und im üblichen Preisbereich. Nach oben sind auch hier keine Grenzen gesetzt, dann abhängig ist der Preis unter anderem von der Stoffart, von dem Schnitt und davon, ob das fertig genähte Brautkleid anschließend noch mit Perlen bestickt wird. Eine gute und zugleich die beliebteste Variante sind Hochzeitskleider aus dem Fachgeschäft. Hierbei liegen die Kosten zwischen 800 und 1200 Euro und sind somit deutlich überschaubar.

Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Kauf ausreichend Gedanken zu machen. Denn ein preiswertes Brautkleid kann zum Schluss sehr teuer werden, wenn zahlreiche Änderungen nötig sind, und das Kleid zusätzlich noch individuell bestickt werden soll. Greift man direkt zu solch einem Modell, kann dies unter Umständen dann sogar billiger sein. Hat man aber sein Traumkleid gefunden, dann sollte man an kleinen Änderungen nicht sparen, und alles für den besonderen Tag herrichten.

Zeit bis zur Fertigstellung

Nichts ist schlimmer, wie ein Brautkleid, welches nicht rechtzeitig fertig ist. Im besten Fall hängt das fertige und passende Kleid bereits eine Woche vor dem Hochzeitstermin im eigenen Schrank. Somit ist die Auswahl der Brautmode eines der ersten Dinge, die auf der Liste der zu erledigenden Dinge stehen sollte. Am besten ist es, wenn bereits ein halbes Jahr vor der Hochzeit damit begonnen wird. So hat man ausreichend Zeit, um ein schönes Kleid zu finden, und ausreichend Zeit, dieses noch einmal ändern zu lassen. Das richtige Timing ist wichtig, denn je näher die Hochzeit rückt, desto schneller vergeht die Zeit. Auch wenn das Kleid rechtzeitig zum Ändern in der Schneiderei abgegeben wird, kann die Schneiderin vielleicht nicht sofort mit den Arbeiten beginnen, da sie noch andere Aufträge zu erledigen hat. Gleichzeitig müssen mehrere Anproben eingeplant werden, welche auch rechtzeitig terminiert werden müssen. Das Gleiche gilt natürlich auch dann, wenn es um die Mode für den Bräutigam geht.

Brautschuhe

Ebenso wichtig wie das Kleid sind die Brautschuhe. Die sollten natürlich nicht nur optisch ansprechend aussehen, sondern auch bequem zu tragen sein. In der Regel steckt die Braut den ganzen Tag in den Schuhen, weswegen die Bequemlichkeit nicht vergessen werden sollte. Bei der Farbwahl ist es wichtig, dass die Brautschuhe zum Kleid passen. Ob der Absatz dabei sehr hoch ist, oder die Braut lieber flache Schuhe tragen möchte, lässt sich individuell entscheiden. Zu einem kurzen Kleid sehen Schuhe mit hohem Absatz sehr passend aus. Ist das Brautkleid jedoch so lang, dass es bis auf den Boden reicht, dann dürfen die Schuhe auch einen kleinen und flachen Absatz haben, da das Kleid diese verdeckt. Dennoch sollte in diesem Fall die Farbe der Brautschuhe zum Kleid passen.

Auch das Wetter spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Brautschuhe geht. Heiratet man im Sommer, eignen sich Pupms, High Heels und Keilsandalen gleichermaßen. Die Schuhe dürfen verspielt oder elegant sein. Oft sind Brautschuhe mit kleinen Rosen oder Perlen verziert und kommen leicht schimmernd daher. Liegt der Hochzeitstermin jedoch im Winter, dann kann die falsche Schuhwahl schnell zur Qual werden. Brautschuhe mit Ledersohle rutschen sehr schnell, wenn Schnee liegt und es glatt ist. Peeptoes hingegen sehen zwar sehr schön aus, werden bei kaltem Wetter aber schnell dazu führen, dass die Braut kalte Füße bekommt. Anzuraten sind in diesem Fall Brautschuhe mit einem etwas höheren Absatz und einer rutschfesten Sohle. Auch die Schuhe sollten rechtzeitig gekauft, und bereits vor der Hochzeit eingelaufen werden. Zieht man die Schuhe das erste Mal zur Heirat an, denn werden diese überall drücken und sind alles andere als bequem.

Hilfreich und entlastend können spezielle Einlegesohlen sein. Diese bestehen nicht wie herkömmliche Sohlen aus Fell oder Schaumstoff, sondern sind in mehrere Zonen unterteilt. Jede einzelne Zone ist dabei mit einem speziellen Gel gefüllt, welches den Fuß weich auftreten lässt und Druckstellen mildert. Da diese Gelsohlen etwas dicker als normale Einlegesohlen sind, sollten Sie beim Anprobieren der Brautschuhe in den Schuh gelegt werden. Auch spezielle Polster für den Fersenbereich können Druckstellen verhindern, indem sie einfach in den Schuh geklebt werden, und so völlig unsichtbar werden.

Styling, Brautschmuck & Accessoires

Ein perfektes und in sich stimmiges Gesamtbild ist das, was die Braut zu einer perfekten Braut macht. Das Kleid harmoniert mit der Haarfarbe und dem Make Up, die Frisur ist festlich und ebenfalls passen zum Kleid und zum Make Up hergerichtet, und auch die Hochzeitsaccessoires sind eine wundervolle und passende Ergänzung. Das Täschchen bietet ausreichend Platz für die nötigsten Utensilien, ist klein und handlich, und passt farblich ebenfalls zum Kleid. Am besten ist es, den kompletten Look inklusive Make Up und Frisur entweder selber zu Hause auszuprobieren, oder sich im Studio oder beim Friseur herrichten zu lassen.

Brauttasche

Die Brauttasche ist zwar ein kleines, aber dennoch wichtiges Accessoire für die Braut. Die Tasche sollte weder zu klein, noch zu groß sein. Wichtige Utensilien wie ein Lippenstift, Lidschatten, ein kleiner Taschenspiegel und natürlich auch ein Taschentuch sollten darin Platz finden. Brauttaschen gibt es in zahlreichen Designs im Handel zu kaufen. Erhältlich sind die einzelnen Modelle in vielen verschiedenen Farben, sodass sie farblich passend zum Brautkleid gewählt werden können. Einige Brauttaschen haben eine kleine und kurze Kette am Verschluss, wodurch sie sich auch leicht am Handgelenk tragen lassen.

Häufig sind die Taschen mit Spitze und Tüll verziert und haben zudem einen verschnörkelten Verschluss. Auch Modelle zum Umhängen sind modern und liegen im Trend. Als Ergänzung zum Brautkleid sollten die kleinen Taschen oder Beutel bequem und handlich sein. Ob Tasche oder Beutel, reich verziert oder schlicht, zum Tragen oder zum Umhängen - zu jedem Kleid gibt es die passende Brauttasche, und das sogar in mehreren verschiedenen Ausführungen. Es gibt diese hübschen Utensilien auch passend zum Brautschmuck.

Jäckchen oder Stola

Auch das Jäckchen oder die Stola sind eine sinnvolle und hübsche Ergänzung zum Hochzeitskleid. Viele Hochzeitskleider werden direkt mit einem dieser Accessoires angeboten, andere Modelle lassen sich hervorragend damit ergänzen. Damit die Braut in Ihrem Outfit perfekt aussieht, muss das passende Accessoire gewählt werden. Hat das Kleid eine lange Schleppe, dann sorgt das kurze Jäckchen für ein perfektes Erscheinungsbild. Auch Kleider, die sehr lang und weit schwingend sind, lassen sich mit einem Bolero ideal ergänzen. Hierbei lassen sich sogar schöne Akzente setzen, wenn die Stola oder das Jäckchen in einer anderen Farbe gewählt werden. Brautkleider die einen lang angeschnittenen Arm haben, sollten jedoch nicht mit einer Kurzjacke kombiniert werden. Diese kann dann schnell dazu führen, dass der Oberkörper überladen wirkt, während sich der Rest des Kleides im unteren Bereich verliert.

Die Stola lässt sich nahezu mit jedem Hochzeitskleid kombinieren. Sie bedeckt den Rücken und die Schultern, während sie vorne bequem offen bleibt. Tragbar ist dieses Accessoire sowohl zu klassischen Kleidern, aber auch zu modern geschnittenen Brautkleider. Die Stola passt ebenso zum Minikleid, wie zum Dirndl, und kann sogar zu einem vorne offenen Hochzeitskleid getragen werden. Hierbei sollte jedoch ein luftiges Modell gewählt werden, welches zwar die Schultern bedeckt, aber das Kleid darunter noch erblicken lässt. Beliebt sind gehäkelte Modelle mit einem auffälligen Lochmuster. Auch die Stola gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und allen Farben, sodass auch diese immer passend zum Kleid gewählt werden kann.

Schleier

Nicht jede Braut muss zwingend einen Brautschleier tragen. Bei vielen Kleidern ist er jedoch mit inbegriffen, und kann traditionell getragen werden. Nach alter Tradition ist der Brautschleier das eindeutige Kennzeichen dafür, dass die Frau, die ihn trägt, kurz vor dem Eintritt in die Ehe steht. Der Schleier wird im Haar befestigt und verschleiert das Gesicht der Braut. Gelüftet wird der Schleier vom Bräutigam, wenn er zusammen mit seiner Braut vor dem Altar steht. Es gibt jedoch auch kleine Schleier, die am hinteren Haaransatz befestigt werden, und nicht zum Verschleiern dienen. Sie sind jedoch eine schöne Ergänzung für diverse Brautkleider und zudem auch ein hübscher Haarschmuck.

Es gibt Brautschleier, die bis hinab zur Hüfte reichen, aber auch solche, die gerade einmal die Schultern bedecken. Wer traditionsreich heiraten möchte, der sollte zu einem echten Schleier greifen. Beide Varianten lassen sich an langem und an kurzem Haar befestigen, und können zusammen mit dem restlichen Haarschmuck für die perfekte Brautfrisur sorgen. Daher ist der Brautschleier auch ein wichtiges Utensil, wenn es um das Styling der Haare geht. Bräute, die keinen Schleier tragen, aber dennoch nicht völlig auf diese Tradition verzichten möchten, können etwas Tüll für die Brautfrisur verwenden.

Hut

Bei einem Hut für die Hochzeit handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Hut. Entweder ist der Hut für die Braut extrem groß und auffällig, oder er ist klein und dezent und fügt sich optimal in die Brautfrisur ein. Brauthüte gibt es in allen erdenklichen Formen, verschiedenen Farben und in immer wieder anders aussehenden Modellen. Oft sind es sehr kleine Hüte zum Anstecken, die passend etwas seitlich am Kopf sitzen, und sich sowohl zu einer Hochsteckfrisur, als auch zu kurzem Haar gekonnt in Szene setzen lassen. Größere Hüte haben sehr oft einen angebrachten Schleier, verdecken im Gegensatz zum kleinen Modell jedoch die Frisur, und lassen keine großartigen Braufrisuren zu.

Der Brauthut ist aber auf jeden Fall eine hübsche Ergänzung zum Kleid, und kann gerade bei schlichten Brautkleidern für das gewisse Etwas sorgen. Bei einem schlichten Kleid darf der Hut für die Braut um so pompöser sein. Er darf mit Tüll und Spitze bestückt, und reichlich mit Perlen und Pailletten bestickt sein. Allerdings sollte man hierbei wieder darauf achten, dass der Hut zum einen farblich zum Brautkleid passt, und zudem der Gesichtsform der Braut schmeichelt. Eine rechtzeitige Anprobe ist hilfreich, um das passende Modell zu finden.

Fascinator

Der Fascinator ist ein ganz besonders edler Kopfschmuck. Bekannt wurde dieser Kopfschmuck durch Prinzessinen und andere gut gestellte Damen. Im Vergleich zum normalen Hut für die Braut kann der Fascinator aus vielen verschiedenen Utensilien hergestellt werden. Viele Modelle bestehen aus großen Blüten, andere aus Federn, und wieder andere Modelle sind eine Kombination aus verschiedenen Dingen. Diese leichten und edel wirkenden Arrangements aus Stoff, Spitze, Federn oder anderen Materialien werden in der Regel mit Klammern, einem Haarkamm oder einem Haarreifen befestigt. So sehen alle Modelle aus, als würden sie über der Frisur schweben, und eignen sich daher als besonderes Highlight für die Brautfrisur.

Neben flachen Modellen gibt es auch solche, die weit nach oben ragen. Damit dieser Kopfschmuck seinen Reiz nicht verliert, werden zu seiner Herstellung immer nur sehr leichte Materialien verwendet. Besonders hübsch sieht ein weißes Modell in dunklem Haar aus, während bei blondem Haar auch etwas mehr Farbe in den Kopfschmuck investiert werden darf. Viele Fachgeschäfte haben diesen Look bereits entdeckt, und bieten daher auch zahlreiche unterschiedliche Modelle für den schönsten Tag im Leben an.

Diadem

Das Diadem ist ein aus der Antike stammender Kopfschmuck. Ursprünglich wurde es wie ein Band genutzt, um damit die Haare im oberen Kopfbereich zusammenzuhalten. Traditionell ist das Diadem auch heute noch ein sehr beliebter Kopfschmuck und hat an seinem Reiz nichts verloren. Es lässt sich zum weißen und traditionellem Brautkleid ebenso tragen, wie zu modernen Brautkleidern. Gerade bei eng anliegenden Kleidern oder schlichten Brautkleidern kann es als zusätzliches und aufwertendes Accessoire genutzt werden.

In der Regel ist ein Diadem reichlich mit glitzernden Elementen geschmückt. In Betracht kommen kleine Strasssteine, Schmucksteinchen, Perlen und Pailletten. So wirkt dieser Kopfschmuck immer edel und auffällig. Das Diadem kann in sich geschlossen sein, oder aus verschieden geschwungenen Formen bestehen. So sind einige Modelle sehr dicht besetzt, andere hingegen weisen ein besonderes Muster auf. Das Diadem kann leicht auf den Kopf gesetzt werden, und kann eine Kurzhaarfrisur optimal aufwerten, oder als zusätzliches und schmückendes Element bei einer Hochsteckfrisur verwendet werden. Selbst bei einem Dutt ist es mehr als hübsch anzusehen, wenn ein glitzernde Diadem die Braut ziert.

Blümchen, Bänder & Co

Verspielt und romantisch sind Blümchen, Bänder und andere Accessoires. Im Bereich Brautmode bleiben daher keine Wünsche offen, denn in der Regel lässt sich der eigene Traum von der perfekten Hochzeit mit einer guten Planung immer umsetzen. Blumen können nicht nur für die Tischdekoration und die restliche Hochzeitsdeko verwendet werden, sondern finden ihren Platz auch in der Brautfrisur oder am Kleid. Dabei sollten die Blümchen im Haar immer farblich mit dem Brautkleid und der Haarfarbe der Braut harmonieren. Einzelne Blütenköpfe lassen sich mithilfe feiner Haarnadeln perfekt in der Hochsteckfrisur befestigen. Aber auch Bräute mit kurzem Haar müssen auf diesen schönen Schmuck nicht verzichten.

Werden zusätzliche Haarsträhnen eingebracht, oder dünne Bänder ins Haar geflochten, dann kann die Brautfrisur mehr als romantisch werden. Zarte Bänder in den Farben Weiß und Rosé können zusätzlich mit Perlen bestickt werden, und sorgen so für eine besonders verspielte Brautfrisur. Aber auch andere hübsche Accessoires eignen sich als Haarschmuck. So kommen zum Beispiel Blumen und kleine Schmetterlinge aus Tüll in Betracht, oder weiße Blüten und kleine Efeublätter. Wird die Brautfrisur dann zusätzlich mit weißen und hellgrünen Bändern und Schleifen verziert, ist das Outfit für die Märchenhochzeit perfekt.

Make Up

Beim Make Up stellen sich mehrere Fragen. Wie soll es aussehen? Wann wird es aufgetragen? Und wie macht man es richtig? Die Braut sollte am Tag der Heirat so natürlich wie möglich aussehen. Das perfekte Make Up sieht daher nicht aufgetragen wie eine Maske aus, sondern unterstreicht den natürlichen Teint und sorgt für ein frisches und gesundes Aussehen. Die Farben sollten zusammenpassen, und nicht zu bunt sein. Erdtöne eignen sich sehr gut für dunkles Haar, während bei blondem Haar auch Türkis und Gold sehr gut passen. Ein brauner Lippenstift kann mit einem goldenen Lidschatten kombiniert werden, da beide Töne zu den Erdfarben gehören. Wichtig sind aber auch die richtigen Utensilien.

Benötigt werden ein flüssiges Make Up, transparenter Puder, ein kleines Kosmetikschwämmchen und ein Pinsel. Außerdem auch ein Lippenstift, Lipgloss, Lidschatten, Kajalstift, Wimperntusche und ein Lippenkonturenstift. Das sind die wichtigsten Schminkutensilien für das perfekte Make Up. Damit das Styling am Tag der Hochzeit schnell geht und möglichst perfekt aussieht, sollte es vorher einige Male geübt werden. So lässt sich auch sehr gut feststellen, welche Variante am besten zum Brautkleid und der Braut passt.

Zuerst wird mithilfe von einem Kosmetikschwamm das flüssige Make Up dünn aber gleichmäßig auf dem Gesicht und dem Halsansatz aufgetragen. Dort und in Richtung Haaransatz muss er gründlich verstrichen werden. Um zu verhindern, dass das Make Up verläuft oder fleckig wird, wird das ganze Gesicht anschließend mit transparentem Puder behandelt. Danach werden Lidschatten, Wimperntusche und der Kajalstrich aufgetragen. Mit einem Lippenkonturenstift, der eine Nuance dunkler als der Lippenstift sein sollte, werden die Umrisse der Lippen nachgezogen. Anschließend wird der Lippenstift dünn aufgetragen, mit einem Tuch leicht abgetupft, nochmals aufgetragen und dann ebenfalls mit transparentem Puder fixiert. Das Make Up für die Braut ist damit fertig und kann den kritischen Blicken von Freunden und Verwandten ausgesetzt und eventuell anders aufgetragen werden.

Schmuck

Zur perfekten Brautmode gehört auch Schmuck. Neben dem Ehering, den die Braut erst nach dem Jawort vom Bräutigam an den Finger gesteckt bekommt, gibt es schöne Kollektionen, die sich zur Hochzeit besonders gut eignen. Oft wird auch Familienschmuck getragen, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. In der Regel sind es aber Ohrringe, ein Armband und die dazu passende Halskette, welche die Braut trägt.

Kette, Ohrringe & Co

Hochzeitskleider werden durch die richtigen Accessoires perfekt. Das gilt ganz besonders für den Brautschmuck. In der Regel trägt die Braut eine Halskette, dazu passende Ohrringe und ein passendes Armband. Es ist aber auch möglich, als Schmuck nur eine Halskette zu tragen. Hierbei werden sehr gerne Perlenketten gewählt, da diese schlicht aber trotzdem edel wirken und zudem einen schönen Glanz besitzen. Passend dazu sollte dann ein Ring mit einer Perle gewählt werden, und kleine Ohrstecker mit einer Perle.

Ist das Brautkleid an sich sehr reich verziert und auffällig, und trägt die Braut eine verzierte Hochzeitsfrisur, sollte der Schmuck eher gediegen sein. Immer im Trend liegen schlichte goldene Schmuckstücke, die sich mit jedem Kleid kombinieren lassen und nie überheblich wirken. Zudem besteht die Möglichkeit, den Brautschmuck nicht zu kaufen, sondern auszuleihen. Das ist gerade dann sehr hilfreich, wenn der Brautschmuck hochpreisig ist, und wirklich nur an diesem einen Tag getragen werden soll.

Handschuhe

Handschuhe gibt es ebenfalls ergänzend für jedes Hochzeitskleid zu kaufen. Getragen werden diese aber nur dann, wenn das Hochzeitskleid ärmellos ist, oder nur sehr kurz angeschnittene Ärmel hat. Gefertigt sind diese Armstulpen aus unterschiedlichen Hochzeitsstoffen. Es gibt sie aus Seide, Taft, Tüll, Spitze, Satin und Brokat. Oft sind auch mehrere Materialien gemixt und die Handschuhe zudem mit Perlen oder Pailletten bestickt. Auch die Schnitte unterscheiden sich stark voneinander, sodass die Wahl nicht immer sehr leicht fällt.

Traditionelle Handschuhe für die Braut lassen die Finger frei. Sie sind am Handrücken spitz zulaufend geschnitten, und werden mithilfe einer Schlaufe am Mittelfinger gehalten. Diese Modelle sind in den unterschiedlichsten Stoffen und in vielen Farben erhältlich. Andere Handschuhe bestehen komplett aus Spitze, haben jedoch einen geraden Abschluss, der auf der Handmitte beginnt. Oft haben diese Modelle einen langen Arm, und reichen bis zum Ellenbogen. Sie sind ideal für Brautkleider ohne Arm.

Aber auch normale Handschuhe aus Seide werden passend für alle Hochzeitskleider angeboten. Diese sind immer passgenau gefertigt, und lassen sehr deutlich die Handform erkennen. Oft sind diese Handschuhe so fein gearbeitet, dass der Ehering noch darüber passt. Verziert werden diese Modelle durch aufgesetzte Nähte. Sie reichen wie normale Handschuhe bis zum Handgelenk, und können daher als einziges Modell auch zu einem Hochzeitskleid mit Ärmeln getragen werden. Gewählt und empfohlen werden Sie bei einer Hochzeit im Winter.

Der passende Strauß zum Kleid

Traditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Am Tag der Hochzeit überreicht er ihn der Braut. In der Regel ist es heute aber üblich, dass die Braut den Strauß selber zusammenstellt. Sie sucht die Blumen und die Accessoires aus, um schließlich den perfekten Strauß in den Händen zu halten. Generell lassen sich Brautsträuße in vier verschiedene Arten einteilen. Es gibt den bekannten Biedermeierstrauß, den Armstrauß, den Wasserfallstrauß und den sogenannten Zepterstrauß.

Der Biedermeierstrauß ist eine kleiner, rund gebundener Blumenstrauß, der sich leicht in der Hand halten lässt. Er kann aus verschiedenen Blumen gebunden werden und wird zudem auch mit schmückendem Grün versehen. Traditionell liegen die Blumen auf einer weißen Papierschablone auf, wodurch diese Bindung ihre perfekte Form bekommt. Völlig anders als diese Art ist der Armstrauß. Er ist nicht rund, sondern länglich gebunden, und wird auf dem Arm getragen. Die Braut kann ihn leicht greifen, sodass er auf dem Arm liegen bleibt. Damit diese besondere Form entsteht, werden möglichst lange Blumen benötigt. Oft ist diese Bindetechnik durch Farn gefestigt, und kann auch mit Schleifenbändern und Perlenketten oder Tüll verschönert werden. Dieser Strauß eignet sich für jedes Brautkleid.

Ein Wasserfallstrauß hingegen ist ein Blumenstrauß, dessen Gebinde nach unten hängt. Ähnlich wie bei einem Wasserfall gibt es ein Meer aus Blüten und Grünzeug, welches ebenfalls durch Tüll, Stoffbänder, Perlen und Schleifen verziert werden kann. Da der Wasserfallstrauß aus langen Blumen gebunden wird, ist er wesentlich schwerer als ein kleiner Biedermeierstrauß. Der Zepterstrauß hingegen besteht aus einem extrem langen Stiel, an dessen Ende eine wundervolle und prächtige Blumenkugel erstrahlt. Alle Blumenstiele sind sehr eng und feste miteinander verbunden, damit der Zepterstrauß stabil bleibt und seine standhafte Form behält. Fließende Sträuße eignen sich für lange Kleider mit Schleppe sehr gut. Der Zepterstrauß hingegen ist perfekt für das extravagante Brautkleid.

Ringkissen

Ein Ringkissen ist kein Muss, kann die Trauung aber perfekt abrunden. Hat der Bräutigam die Ringe nicht in einer kleinen Schatulle in der Jacke, kann ein Ringkissen eine echte Alternative sein. Zumal kann das Brautpaar so sicher sein, dass die Trauringe nicht vergessen werden, und man ohne Ringe vor den Altar tritt. Hübsch arrangiert werden die Trauringe auf das Kissen gelegt, und dem Pfarrer bereits vor der Zeremonie übergeben. Ist es Zeit, sich die Ringe gegenseitig anzustecken, werden diese vom Pfarrer gesegnet und dem Brautpaar gereicht. Ringkissen haben eine rechteckige Form und sind in weißer Farbe erhältlich. Verziert sind die meisten Modelle mit einer Schleife aus Seide oder Satin.

Dessous

Für alle anderen unsichtbar, aber für die Braut ebenso wichtig und zur Brautmode gehörend, sind die Dessous. Beginnend bei der Unterwäsche mit Spitze, über Strumpfhosen bis hin zum Strumpfband und dem Unterrock muss die Braut auch hier die richtige Wahl treffen. Neben einem bequemen Hochzeitskleid sollten auch die Dessous möglichst bequem sein. In der Regel wird die Braut ganz spezielle Wäsche tragen, die sorgfältig ausgesucht wird. Sie wird kein zweites Mal getragen, sondern ist etwas ganz Besonderes und soll natürlich auch zu gegebener Zeit den Bräutigam verzücken.

6.1 Was sollte am besten unter dem Brautkleid getragen werden?

Farblich passend oder in einem schlichten Weiß ist die Wäsche für drunter reich mit Spitzen verziert. Sie umschmeichelt die Figur und sollte die weiblichen Formen betonen. Welcher Schnitt dabei bevorzugt wird, hängt zum einen von den eigenen Bedürfnissen und Wünschen, zum anderen auch vom Brautkleid ab. Eng anliegende Kleider tragen leicht auf, sodass sich die Dessous unter Umständen abzeichnen könnten. Wallende Kleider und besonders reich verzierte Brautkleider werden oft in Verbindung mit einer Korsage getragen. Auch hier spielt die Jahreszeit wieder eine Rolle. Bräute, die im Sommer vor den Traualtar treten, sollten vorzugsweise dünne Wäsche tragen. Im Winter hingegen kann auch ein Body aus Spitze die richtige Wahl sein. Hierbei sollte die Braut ganz alleine entscheiden, denn nur sie weiß, mit welcher Kleidung sie den Bräutigam verzaubern kann.

Korsagen

Korsagen werden seit vielen Jahren auch zur Hochzeit getragen. Sie können die Hochzeitskleider sinnvoll ergänzen, da sie die Figur optimal formen. Korsagen gibt es in allen Farben und Größen im Fachhandel zu kaufen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich dabei durch unterschiedliche Schnitte und Schnürungen. Wichtig ist, dass die Korsage komplett vom Brautkleid verdeckt wird, und auch unter dem Kleid getragen werden kann, ohne dass dieses dann zu eng ist. Viele Brautkleider haben eine eingearbeitet Korsage, und werden deshalb auch als Korsagenkleid bezeichnet.

Strümpfe

Die Wahl der Strümpfe ist die leichteste bei der Brautmode. Eine Strumpfhose gibt es im matten oder im glänzenden Look. Für die Hochzeit sollte daher ein glänzendes Modell gewählt werden, da dieses einen schönen Schimmer besitzt. Bei der Farbe kommen verschiedene Aspekte zum Vorschein. Trägt die Braut ein kurzes weißes Kleid, eignet sich eine weiße Strumpfhose ebenso, wie eine in der Farbe Champagner oder Cognac. Ist das Kleid jedoch in einer anderen Farbe, dann sind weiße Strümpfe eher unpassend. Gut beraten und niemals falsch sind Strümpfe in Hautfarben, da diese immer natürlich wirken und oft nicht zu erkennen sind. Ganz besonders edle Modelle sind aufwendig bestickt und oft mit einem floralen Muster versehen. Auch wenn diese Strümpfe besonders schön aussehen, passen sie nicht zu jedem Hochzeitskleid. Deswegen gilt es auch hier, besser verschiedene Modelle zu kaufen, und diese dann zusammen mit dem Kleid anzuprobieren. Zusätzlich zu den Strümpfen tragen viele Bräute traditionell auch ein Strumpfband.

Strumpfband

Bei den Dessous für die Braut darf das Strumpfband natürlich nicht fehlen. Früher bestand es aus einem einfachen Stoffstreifen. Dieser wurde um das Bein gebunden, und verhinderte so, dass die Strümpfe hinunter rutschen konnten. Sie sind mittlerweile ein traditionelles Accessoire im Bereich der Brautmode, und sehen zudem sehr edel aus. Die Bänder sind aus Spitze und Tüll sehr elastisch gefertigt, sodass sie sich leicht über das Bein ziehen lassen. Dort werden sie verdeckt durch das Brautkleid getragen. Strumpfbänder sind in verschiedenen Farben erhältlich. In vielen Regionen ist es Brauch, dass die Braut ihr Strumpfband während der Hochzeitsfeier versteigert. Ein beliebter Hochzeitsbrauch ist auch das Verleihen von einem Strumpfband. Eine Braut sollte bei der eigenen Hochzeit immer etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues tragen. Oft ist es daher ein hellblaues Strumpfband, welches die Braut verdeckt am Oberschenkel trägt.

Unterrock

Ein Unterrock ist bei der Brautmode nicht immer nötig. Viele Hochzeitskleider kommen ohne diesen aus, während andere Brautkleider erst durch den Unterrock die perfekte Form bekommen. In der Regel besteht er aus vier und fünf übereinander liegenden Lagen Tüll. Tüll ist ein luftiger Stoff, der in mehreren Lagen für sehr viel Volumen sorgt. Für bestimmte Brautkleider werden ganz spezielle Unterröcke benötigt. Diese sind dann mit drei oder vier querliegenden Metallringen versehen, sodass das Brautkleid eine besonders weit schwingende Form bekommt. Kurze Brautkleider werden daher nie mit einem Unterrock getragen. Möchte die Braut in einem Prinzessinenkleid vor den Altar treten, dann wird sehr wahrscheinlich solch ein verstärkter Unterrock unter dem Kleid nötig.

Mode für den Bräutigam

Natürlich möchte auch der Bräutigam an seinem Hochzeitstag perfekt gekleidet sein. Seine Mode beschränkt sich auf keinen Fall auf den schicken Anzug, denn auch er kann wesentlich eleganter oder ausgefallener gekleidet sein. Etwas ganz Besonderes, und nicht oft zu sehen, ist der Frack. In diesem stilvollen Outfit ist Nostalgie sicherlich inbegriffen. Ein Zylinder ist die perfekte Kopfbedeckung für dieses Outfit. Möchte der Bräutigam zwar schick, aber nicht zu übertrieben gekleidet sein, dann stehen ihm viele Hochzeitsanzüge zur Auswahl. Diese gibt es nicht nur im schlichten und gediegenen Schwarz, sondern auch in Silber. Zusammen mit einem weißen Hemd und einer weinroten Krawatte ist der Hochzeitsdress für den Gatten damit perfekt.

Auch die Weste gehört zur typischen Hochzeitskleidung des Mannes dazu. Sie passt in der Farbe zum Anzug, kann dabei aber in einem völlig anderen Farbton sein. Eine schwarze Weste kann mit jeder anderen Farbe kombiniert werden. Weiß hingegen sollte an diesem Tag der Braut vorbehalten bleiben. Silber ist eine ebenso traditionelle Farbe für den Bräutigam. Perfekt wird das Outfit aber auch bei ihm erst durch die Schuhe. Meist aus dunklem Leder und auf Hochglanz poliert sorgen sie für den perfekten Look. Im Vergleich zu der Braut kommt der Gatte jedoch ohne Brautschmuck aus.

Statt dessen steckt er sich traditionell eine kleine Blume aus dem Brautstrauß am Revers fest. Besonders viel Aufsehen kann durch die richtige Wahl des Hemdes erreicht werden. Hierbei gibt es viele verschiedene Modelle. Das schlichte weiße Hemd kann durch eine Fliege ergänzt werden. Aber auch Hochzeitshemden mit Rüschen und weit geschnittenen Armenden werden sehr gerne getragen. Diese versprühen einen mittelalterlichen Charme, und eignen sich gerade für Feste in diesem Stil ganz besonders gut. Passend dazu sollte der Bräutigam einen Frack tragen.

Blumenkinder & Brautjungfern

Auch für Blumenkinder gibt es ganz besondere Kleidung. Mit einem sogenannten Streukörbchen ausgestattet streut es für die Braut und den Bräutigam nach der Hochzeit Rosenblätter. Blumenmädchen tragen schöne Kleider, die ruhig etwas pompös und mit vielen Rüschen sein können. Neben der Braut sind die Blumenmädchen die einzigen, die ebenfalls ein weißes Kleid tragen können. Allerdings sind auch rosafarbene Kleider sehr beliebt. Zusätzlich werden auch die Haare mir besonders hübschen Haarspangen oder etwas Perlenschmuck verziert. Blumenjungen hingegen tragen zu diesem besonderen Anlass einen passenden Anzug. Dazu gehören natürlich auch ein Oberhemd und eine Weste. Perfekt wird das Outfit des Blumenjungen durch eine Fliege oder eine Krawatte. Zum Streuen bekommen die Kinder kleine geflochtene Körbe. Diese enthalten traditionell Rosenblätter oder Reis, den die Kinder dem Brautpaar nach der Trauung auf den Weg streuen.

Alten Traditionen entsprechend haben Brautjungfern die Aufgabe, böse Geister von der Braut fernzuhalten. Sie sollten die Geister verwirren, und waren daher ähnlich wie die Braut gekleidet. Zwar tragen Brautjungfern keine wirklichen Brautkleider, sind aber durchaus so gekleidet, dass sie an eine Braut erinnern. Brautjungfern tragen meist bodenlange und weich fließende Kleider in zarten Farben. Die Kleider kommen ohne viele Verzierungen aus, und sind oft nur mit einer großen Blüte aus Stoff im Schulterbereich bestückt. Brautjungfern und Blumenmädchen tragen oft ähnliche Kleidung, die farblich gut miteinander harmoniert.

Brautjungern helfen der Braut nicht nur bei den Vorbereitungen, sondern spielen auch so eine wichtige Rolle. Sie sind es, die den Hochzeitszug in die Kirche anführen. Ihnen folgen dann die hübsch gekleideten Blumenkinder, und schließlich auch der Brautvater, der seine Tochter an den Bräutigam übergibt. Zudem können Brautjungfern auch helfen die Geschenke anzunehmen, sie helfen der Braut während der Feier und haben daher auch eine gewisse Verantwortung für das Gelingen einer Hochzeit zu tragen.

Nach der Hochzeit: Trash the Dress

Trash the Dress ist die besondere Art für Hochzeitsfotos. Eigentlich handelt es sich hierbei aber um ein zweites Shooting nach der Hochzeit. Sind alle Fotos mit Gästen und Verwandten gemacht, und die Hochzeit ist vorbei, wird das Brautkleid in die Reinigung gegeben und anschließend für viele Jahre sorgfältig aufbewahrt. Wer es jedoch gerne auch im Brautkleid einmal richtig Krachen lassen möchte, der zieht das Brautkleid noch einmal an und begibt zu sich einem einzigartigen Fotoshooting. Dabei entscheidet die Braut, wie und wo das Shooting stattfinden soll. Ausgefallene Ideen gibt es viele. Warum nicht einfach mit dem Brautkleid in den See springen, oder mit einer Kettensäge bewaffnet in den Wald gehen und so tun, als würde man einen Baum fällen. Selbst in den Pfützen darf die Braut mit dem Kleid springen, wenn es um Trash the Dress geht.

Im Brautkleid die Wohnung streichen und sich dabei reichlich mit Farbe bekleckern? Genau das ist es, was diese speziellen Fotos ausmacht. Diese verspäteten Hochzeitsfotos können zu jeder Zeit gemacht werden. Möchte die Braut ihren Gatten am ersten Hochzeitstag mit tollen Fotos im Brautkleid überraschen, so ist Trash the Dress mit Sicherheit eine gelungene Idee. Wie wäre es, das Brautkleid noch einmal anzuziehen, und so gekleidet zu einem Einkaufsbummel aufzubrechen? Sicherlich ein gelungener Effekt, wenn man im Brautkleid plötzlich im Supermarkt an der Kasse steht, und diesen Moment für die Ewigkeit festhält. Aber auch ausgefallene Locations sind optimal für solch ein Shooting. Alte Lagerhallen, leere Schulgebäude in denen die Braut noch einmal die Schulbank drückt, verwilderte Gärten oder einfach nur ein mit Graffiti besprühtes Haus sorgen für eine völlig andere Stimmung.

Fazit: Alles aufeinander abgestimmt

Die perfekte Hochzeit braucht eine gute und ausgereifte Planung, damit sie wirklich rundherum perfekt wird und nicht nur dem Brautpaar, sondern auch den Gästen gefällt. Es gibt viele Sachen, die bedacht werden müssen. Das beginnt mit dem Gestalten der Tischkarten, mit Einladungskarten, den passenden Menükarten und natürlich auch dem Hochzeitsschmuck. Wird das Hochzeitsauto geschmückt, müssen auch dafür rechtzeitig Bestellungen aufgegeben werden. Der gesamte Blumenschmuck sollte aufeinander abgestimmt werden, sodass sich auch in der Blumendeko für den Tisch die gleichen Blumen befinden, wie beim Autoschmuck. Türgirlanden aus Blumen sollten ebenso passend arrangiert werden.

Es muss die passende Hochzeitsmusik gewählt werden, ein DJ sollte engagiert werden und der Saal wird festlich geschmückt. Damit das Timing wirklich stimmt, sollte auch das Hochzeitsmenü rechtzeitig zusammengestellt und in Auftrag gegeben werden. Passend dazu werden Menükarten gedruckt und die Einladungen verschickt. Bereits hier sollte man darauf achten, dass sich Symbole im Laufe der Zeremonie immer wieder finden. So können ineinander verschlungene Eheringe auf den Einladungskarten, den Tischkarten und auch der Menükarte auftauchen. Ist alles im Einklang, passen alle Farben zusammen, und ist der Blumenschmuck fertig, hat das Brautpaar bereits einiges geschafft und einen guten Überblick.

Alle Termine und die genauen Uhrzeiten müssen rechtzeitig bekannt gegeben werden. Reisen auch Hochzeitsgäste an, die weit entfernt wohnen, sollte das Brautpaar rechtzeitig eine Übernachtungsmöglichkeit für seine Gäste organisieren. Hilfreich und unverzichtbar ist daher eine Liste, auf der wirklich alles notiert, und dann Schritt für Schritt erledigt wird. So verliert das Paar nie den Überblick, und kann sich zum richtigen Zeitpunkt auf die wichtigen organisatorischen Dinge der Hochzeit konzentrieren.

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